Der Reb- und Weinbau ist schon
lange in unserem Kanton verwurzelt.
Um die Jahrhundertwende betrug die Rebfläche
weit über 100 Hektaren. Durch die Probleme mit dem
Falschen Mehltau und der Reblaus schwand das Interesse am
Rebbau.
Der Tiefpunkt des Baselbieter Weinbaus war um 1965 mit
einer Gesamtfläche
von nur 50 Hektaren erreicht. Die Landweine hatten einen schlechten Ruf, der
Verkauf war schwierig. Durch Verbesserungen in der Weinbereitung und im Anbau
gelang es aber, das Vertrauen der Weintrinker zurückzugewinnen. Der Trend
kehrte, die hiesigen Weine wurden gesucht, das motivierte die Baselbieter zu
Neupflanzungen.